GCM Skitour 2017

Pleiten, Pech und Powder :)

 

Bereits am Freitag Abend beschlossen wir, den Schnee im Tal zu nutzen und dem Gräfimattnollen einen Besuch mit den Tourenskis abzustatten. Dafür mussten wir fast alle unsere Überredenskünste anwenden, damit wir am Clubhock Jana überzeugen konnte um 8.30Uhr loslaufen..

 

Für Jana ist dann das frühe Aufstehen kein Problem gewesen, aber Thomas hatte verschlafen. Trotzdem trafen  wir uns pünktlich und ausgerüstet mit Brot, Käse und Rechauds bei der St. Antoni Kapelle in Kerns. Hier machte sich Thomas' Verschlafen bemerkbar: seine Felle hiengen noch immer zum Trocknen im Keller. Während er nochmals nach Hause fuhr, liefen vier gemütliche Tüüreler schon mal los. Zum Glück warteten Ueli und Pädi auf Thomas, sonst wäre er vermutlich auch noch ohne Rucksack auf dem Gipfel aufgekreuzt.

 

Schon bald liessen wir den Nebel hinter uns. Beim Znünihalt in der Ruedlen hatten uns Ueli und Thomas schon eingeholt. Dort plötzlich stösst auch noch ganz unerwartet Thomi Seiler zu uns. Zu Acht machten wir uns auf den Weg zum Gipfel. Zum Glück hatten alle anderen Tüüreler den Arvigrat zum Ziel, so hatten wir den Schnee und die Natur für uns alleine. Obwohl die Wegfindung für einige nicht ganz einfach und umkehren keine Option war, gelangen wir auf verschiedenen Wegen zur Gräfimatt. Nach einer weiteren Zwischenverpflegung kamen wir in die Sonne. Auf den letzten Metern liessen wir unsere Ski im Schnee und erklimmten den fast schneefreien Gipfel.

Kaum oben angekommen, gabs den verdienten Gipfelwein. Die Rechauds wurden sofort aufgeheizt und der Käse gebraten. Um dem typischen "äs bitzli stinkä muäss es" entgegen zu wirken, wurden von Pädi sogar einige Duftkerzli für die Rechauds eingesetzt. Glücklicherweise ist das nicht bemerkbar im Käse, es schmeckte allen.

 

Nach dem herrlichen Zmittag sammelten wir unsere Siebensachen wieder zusammen und machten uns auf den Rückweg. Thomi verabschiedete sich Richtung Arvi. Pädi, Ueli und Thomas nahmen den Weg durch die Luft während die übrigen vier versuchten einen Weg nach unten zu finden. Auch das erwies sich nicht als ganz einfach. Schon nach kurzer Zeit trauten sich die Damen nicht mehr auf dem Pfad der Herren weiter. So teilte sich die Gruppe nochmals. Während die Herren unten weiter querten und dann wieder den richtigen Weg fanden, schnallten sich die Damen nochmals die Felle an, um ihren Weg weiter oben zu suchen. Schlussendlich fanden alle FahrerInnen die schönen Pulverhänge und konnten bis zum Auto abfahren.

 

Dankä allen für diesen schönen Schneetag abseits der grossen Mengen!

 

Bericht: Heidi Kiser